Ein PKW-Fahrer, kam aus bislang unbekannten Gründen, von der Fahrbahn ab und stieß in einen auf einem Ausweichparkplatz geparkten Lkw. Der Fahrer befand sich alleine im Fahrzeug und wurde mittels hydraulischem Rettungsgeräte durch eine sog. Sofortrettung von der FF Kammer und Traunstein aus dem Fahrzeug befreit. Er wurde schwer verletzt mit dem Rettungswagen ins Klinikum Traunstein verbracht. Der Lkw wurde um etwa 45 Grad in Richtung Wald gedreht, das Auto auf den Radweg in Richtung Traunstein geschleudert.
Der Dieseltank des LKW wurde beschädigt und Treibstoff lief auf den Parkplatz. Aufgrund gefrorener Schneedecke drang jedoch kein Diesel ins Erdreich. Der Treibstoff konnte teils abgesaugt, teils mittels Bindemittel gebunden werden. Vertreter des Wasserwirtschaftsamts und der FüGK besichtigten die Einsatzstelle und gaben diese dann frei. Vorsichtshalber wurde jedoch von der Stadt Traunstein ein Bagger zur Verfügung gestellt und das LRA Traunstein organisierte dazu eine Mulde.
Der Straßenmeister beschilderte die Fahrbahn, welche aber nicht verunreinigt war.
Längere Zeit nahm die Abstimmung zwischen Polizei und Staatsanwaltschaft in Anspruch, ob ein Gutachten notwendig wäre. Letztendlich wurde dieses aber nicht benötigt.
Zunächst übernahm Florian Haslach 40/1 (LF20) die Verkehrslenkung an der TS 1 Abzweigung B 304, später wurde dies von Florian Haslach 44/1 übernommen und unser LF20 konnte zwecks Gebietsabsicherung ins Geräthaus einrücken.