Weil sich die Mutter nicht wie vereinbart bei der Tochter meldete und auch telefonisch nicht erreichbar war, verständigte diese die Polizei. Diese wiederum ließ die Feuerwehr alarmieren.
Zusammen mit dem Rettungsdienst eingetroffen versuchten wir die Wohnungstüre zu öffnen. Aufgrund diverser Schutzmaßnahmen war dies nicht so ohne weiteres möglich. Daher fuhr auch unser TSF-L die Einsatzstelle an, um alternative Zugangswege (über Balkon/Fenster) zu erkunden. Als die Besatzung des TSF-L die Steckleiter in Stellung bringen wollte, gelangt es der Bestatzung des LF20 schließlich doch die Wohnungstüre zu öffnen. Der Rettungsdienst und die Polizei betraten die Wohnung und fanden die Mieterin im Bett vor (sie konnte alleine nicht mehr aufstehen). Nach der Erstversorgung durch den Rettungsdienst brachte dieser die Patientin ins Krankenhaus. Wir bauten einen neuen Schließzylinder ein, dieser ließ sich aber nicht betätigen. Daher übergaben wir die Wohnung nicht schließbereit an die Polizei, welche einen Schlüsseldienst organisieren wollte, welcher die Türe wieder schließbereit herstellen sollte. Während unserer Maßnahmen musste die Straße an der Einsatzstelle halbseitig gesperrt werden und wir ließen den Verkehr wechselseitig vorbeifahren.