Im Haus befindliche Kameraden der FF Traunstein hörten einen Rauchmelder piepen und es konnte Brandgeruch festgestellt werden. Weil niemand die Wohnungstüre öffnete, wurde ein Notruf abgesetzt. Vor Ort angekommen bestätigte sich die Lage: Türe geschlossen und aktiver Rauchwarnmelder. Parallel wurde ein Zugang über Fenster erkundet. Weil dies nicht möglich war, wurde ein Zugang über die Wohnungstüre geschaffen. Damit sich eventuell auftretender Brandrauch nicht im gesamten Gebäude ausbreiten konnte wurde ein Rauchvorhang gesetzt. Die Küche war stark verraucht, weshalb der Angriffstrupp unter Pressluftatmern die Küche erkundete. Dort fand er einen Topf mit stark verkohlten Essensresten vor. Er löschte mit Wasser aus der Spüle den Brand und brachte den Topf ins Freie. Vorsichtshalber wurde eine trockene Angriffsleitung aufgebaut. Die Wohnung wurde mittels Überdrucklüfter entraucht. Personen wurden keine angetroffen. Die Wohnungseigentümerin traf im Laufe des Einsatzes wohlbehalten von einer Besorgungsfahrt ein. Eine Polizeistreife nahm den Vorfall auf. Anschließend wurde die Wohnungstüre wieder schließfertig hergerichtet und die Einsatzstelle der Bewohnerin übergeben.
Florian Haslach 44/1 regelte den Verkehr am Kirchplatz und sicherte die Einsatzstelle ab.